Grenzschalter Druckwächter WD,WDM, WDK

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Druckwächter WD, WDM, WDK

Achtung: Auf Grund der vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten ist eine individuelle Anfrage notwendig!

Druckwächter sind zum Regeln und Überwachen von pneumatischen oder hydraulischen Anlagen mit nicht aggressiven Medien bestimmt. Bei Erreichen eines eingestellten oberen Ansprechwertes schalten sie einen Stromkreis aus und einen zweiten ein. Umgekehrt wird beim Unterschreiten des eingestellten Rückschaltwertes der zweite Stromkreis unterbrochen und der erste eingeschaltet. Die Druckwächter eignen sich für stationären Betrieb und zum Einbau in Fahrzeuge aller Art. Gegen Stöße und Erschütterungen sind sie weitgehend unempfindlich. Starke Erschütterungen beeinflussen jedoch die Genauigkeit der Schaltwerte. Die Wächter können auch im Freien montiert werden; sie entsprechen der Schutzart IP 55 oder IP 65.

Druckwächter der Typenreihen WD, WDM und WDK werden auch in tropen- und klimageschützter Ausführung geliefert.
Die Wächter WDM sind für Seewasser geeignet. Die Wächter WD und WDK sind nicht für Seewasser geeignet (Gefährdung durch Kristallbildung).

Ausführungen:

Druckwächter werden in drei Ausführungen geliefert. Sie unterscheiden sich in den Drucksystemen. Allen gemeinsam ist das Gehäuseoberteil mit dem Schaltmechanismus.

Druckwächter mit Wellrohrkörper Typ WD

Diese Druckwächter sind zur Überwachung des Druckes gasförmiger und flüssiger Medien geeignet. Sie werden eingesetzt, wenn die Druckschwankungen langsam erfolgen. Sie dürfen nicht eingesetzt werden, wenn der Druck schlagartig ansteigt
oder dauernde Druckschwingungen (z.B. durch Zahnradpumpen) auftreten. Die Druckwächter WD zeichnen sich durch eine präzise Schaltpunkteinstellung und durch gute Reproduzierbarkeit der Schaltpunkte aus. Die zulässige Höchsttemperatur des zu überwachenden Mediums kann + 130 °C, die zulässige Tiefsttemperatur - 25 °C betragen. Die Medien müssen bei tiefen Temperaturen flüssig bleiben; bei gasförmigen Medien ist für eine Entfeuchtung zu sorgen. Die Druckwächter WD sind
lageunabhängig. Die Druckleitung kann wahlweise unten oder seitlich angeschlossen werden.

Druckwächter mit Membran TYP WDM

Diese Druckwächter sind anzuwenden, wenn Stoßbeanspruchungen in den zu überwachenden Medien (Gase oder Flüssigkeiten) auftreten. Der zulässige Überdruck kann max. 30 bar bzw. 40 bar betragen. Die Genauigkeit der Ansprech- und Rückschaltwerte ist gegenüber den Bauarten WD und WDK geringer. Die Membran ist für Erdölprodukte beständig. Sie ist nicht beständig gegenüber aromatischen und chlorierten Kohlenwasserstoffen. Die Medien müssen bei tiefen Temperaturen flüssig bleiben; bei gasförmigen Medien ist für eine Entfeuchtung zu sorgen. Die Druckwächter WDM sind lageunabhängig. Da die Membrane nur von unten beaufschlagt werden kann, ist seitlich kein Anschluss möglich.

Druckwächter mit Kolben Typ WDK

Diese Druckwächter sind für Anlagen bestimmt, in denen die Viskosität max. 37 mm2/s beträgt. Die Flüssigkeit darf das Metall der Druckkammer und des Kolbens nicht angreifen und auch keine Rückstände bilden (für Seewasser ungeeignet). Die WDK Druckwächter eignen sich besonders als Überwachungsglieder für den Ölumlauf in Getrieben; sie haben auch bei kleinsten Einstellwerten eine hohe Überdrucksicherheit. Zur Rückführung der auftretenden Leckmenge muss am Druckwächter
eine Leckölleitung mit großem natürlichen Gefälle angeschlossen werden. Ein Gegendruck darf nicht auftreten, da sonst die Flüssigkeit in das Gehäuseoberteil eintritt. Ohne Leckölleitung entstehen Flüssigkeitsverluste. Achtung! Bei Ölverschmutzungsgefahr Ölfilter vorschalten, da das minimale Kolbenspiel nur 0,02 mm beträgt. WDK Druckwächter werden immer ohne Rückschaltsperre ausgeliefert.

Aufbau des Gehäuseoberteils

Das Gehäuseoberteil mit dem Schaltmechanismus ist für alle Druckwächter gleich. Es besteht aus einem Leichtmetallgehäuse, das durch eine unverlierbare Stahlkappe mit Gummiring abgedichtet ist. Bei abgenommener Kappe ist der Anschlussraum mit dem Anschlussbolzenzugänglich.
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